Emch + Berger Deutschland - Ingenieure und Planer
Emch + Berger Emch + Berger
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Montag, 06. September '10

1953/54

Im Jahre 1954 gründeten Fritz Berger und WilIy Emch das Ingenieurbüro Emch+Berger mit Sitz in Bern und Solothurn. Die Firmengründung fiel in eine Zeit außerordentlich rasch wachsender Baunachfrage. Diese kam vorwiegend aus der Industrie.

 
1972

1972 begann die Geschäftstätigkeit in Deutschland. Die Bundesbahndirektion Karlsruhe beauftragte im Zuge der Elektrifizierung der Schwarzwaldbahn Emch+Berger mit Bauleitungsaufgaben.

 
1974

1974 erhielt Emch+Berger das Mandat für die Projektierung von Teilabschnitten der Neubaustrecke Hannover - Würzburg. In rascher Folge kamen weitere Teilstrecken dazu, u. a. auch für die Neubaustrecke Mannheim - Stuttgart. Insgesamt plante Emch+Berger rund 130 km Eisenbahnstrecken im Rahmen der beiden Vorhaben.

 
1977

Beflügelt durch die positive Entwicklung wurde 1977 die Emch+Berger GmbH in Karlsruhe gegründet. Von hier weitete sich die Tätigkeit auf die gesamte Bundesrepublik aus mit Niederlassungen zunächst in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt und Hannover.

 
1990

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden weitere Emch+Berger-Niederlassungen in Berlin, Halle, Leipzig, Dresden und Weimar eröffnet. Parallel dazu wurde in Berlin eine Spezialfirma für Projektsteuerung, die Techdata GmbH, gegründet. In die 90er Jahre fiel die Beauftragung großer Infrastrukturprojekte, wie die Verkehrsanlagen im Zentralen Bereich von Berlin, die Eisenbahn-Neubaustrecke Leipzig - Erfurt, Abschnitt Leipzig - Halle, die rund 100 km lange Ausbaustrecke Stendal - Uelzen, Teilabschnitte der Ostseeautobahn, Autobahnen in Brandenburg, zahlreiche Ortsumfahrungen und Erschließungsprojekte sowie der Binnenhafenneubau in Eberswalde.

 
1998

1998 zog sich der langjährige Hauptaktionär zurück und übertrug seine Anteile an die Emch+Berger-Stiftung mit dem Zweck, den Management-Buy-out einzuleiten. Im Zeitraum 1998/1999 wurden verschiedene Niederlassungen in eigenständige Gesellschaften umgewandelt und auf Ebene der Tochtergesellschaften wurde der erste Schritt des Management-Buy-outs vollzogen.

 
2002

Ab 2002 sind sämtliche Tochtergesellschaften und die Muttergesellschaft, die Emch+Berger Holding, im Besitz von Management und Mitarbeitern.

 

 

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