Als historisch gewachsene Nordwest-Verkehrsachse Thüringens, die mehrere Mittelzentren miteinander verbindet und über Duderstadt (Mittelzentrum) weitere Verknüpfungen zum niedersächsischen Raum herstellt, besitzt die B 247 auch im Abschnitt Landesgrenze – Leinefelde-Worbis (Mittelzentrum) überregionalen Verbindungscharakter, nicht zuletzt auch als Autobahnzubringer zur A 38. Mit den geplanten Ortsumgehungen soll die Belastung der Ortskerne durch Emissionen reduziert werden und gleichzeitig eine leistungsfähige Verbindungsachse hergestellt werden.

Mit der offiziellen Stilllegung der DB Strecke Leinefelde – Teistungen im Jahr 2001 waren weitere Optimierungen über eine Variantenuntersuchung zur Linienführung und Ausbildung der Knotenpunktform im Raum Teistungen möglich und sinnvoll. Die Untersuchung wurde mit einem landschaftsökologischen Vergleich unterlegt.

Zur Querung des untergeordneten Straßen- und Wegenetzes sowie für Gewässerquerungen werden 13 Bauwerke erforderlich. Auf 1,35 km werden bauliche Maßnahmen zum Schutz vorhandener Trinkwassergebiete vorgesehen. Westlich der Trasse ist das EG-Vogelschutzgebiet Nr.11 (Gebietsabgrenzung/ Erhaltungsziele) zu berücksichtigen.

Aktuell befindet sich das Vorhaben in der Planfeststellung. Die erste Anhörung ist erfolgt, es werden die Planänderungsunterlagen bearbeitet.

Auftraggeber:
Freistaat Thüringen
Straßenbauamt Nordthüringen