Nun herrscht Gewissheit, dass ein Tunnel die rund 60 Jahre alte Brücke über die Hildesheimer Straße ersetzen soll (Presseinfo des BMVI).

Der 800 m lange Tunnel im hoch verdichteten und innerstädtischen Bereich soll in offener Bauweise errichtet werden. Darüber hinaus werden zwei Großbrücken neu hergestellt sowie umfangreiche Lärmschutzwände errichtet und ein bestehender Straßentrog lärmschutztechnisch saniert. Um den Verkehrsfluss auf dem Südschnellweg während der Bauzeit zu gewährleisten, soll eine provisorische Brücke hergestellt und nach der Inbetriebnahme des Tunnels wieder zurückgebaut werden. Nach Abschluss der Maßnahme erhält der Südschnellweg auf ca. 3,8 km Länge zwei Fahrstreifen und einen Seitenstreifen je Fahrtrichtung im Bereich der freien Strecke und der Brücken.

Die prognostizierten Kosten für die Gesamtmaßnahmen belaufen sich auf ca. 360 Millionen €.

Diese werden vom Bund getragen.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„Nach gründlicher Prüfung ist die Entscheidung gefallen: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat zugestimmt, die Brücke über die Hildesheimer Straße baulich durch einen Tunnel zu ersetzen. Für den Ortsteil Döhren, allen voran den Bereich der Willmerstraße, bedeutet dies eine deutliche Entlastung vom Verkehr.“

Wir gratulieren den Kolleginnen und Kollegen bei der NLStBV im zentralen Geschäftsbereich und der Ingenieurgemeinschaft B3 (Emch+Berger / BUNG / SZ) zu diesem großartigen Etappensieg.

Herr Dr. Waldemar Krakowski, Gesamtprojektleiter der Ingenieurgemeinschaft B3:

„Dieses überaus positive Ergebnis, war nur als Gemeinschaftsaufgabe hoch qualifizierter Ingenieurinnen und Ingenieure sowie der Konstrukteurteams und entsprechendem persönlichen Einsatz der Einzelnen zu meistern. Dies gilt sowohl für die Auftraggeberseite als auch für die beteiligten planenden Büros. Wir sind sehr stolz auf das bisher gemeinsam Erreichte“.

Bereits Ende des Jahres 2019 sollen die Genehmigungs- unterlagen der Planfeststellungsbehörde vorgelegt werden. Aktuell arbeiten alle Teams parallel, um auch dieses ehrgeizige Ziel sicherzustellen.

Emch+Berger ist im Rahmen des Projektes technisch federführend tätig und stellt die Gesamtprojektleitung innerhalb der Ingenieurgemeinschaft B3.