Ertüchtigung des Bauwerks
„Leineflutbrücke Burgstemmen im Zuge der B1“

Im Bereich der Ortslage Nordstemmen, Ortsteil Burgstemmen wird die Bundesstraße B1 über die Flutmulde der Leine überführt. Das Bauwerk befindet sich in einem Streckenzug mit der benachbarten Leinebrücke. Die Brücke ist unter anderem für den Schwerlastverkehr auf der Ostwestverbindung Hameln-Hildesheim und für viele Berufspendler ein wichtiges Nadelöhr im nördlichen Leinebergland.

Im Zusammenhang mit der Nachrechnung und Ertüchtigung der Brücken an Bundesfernstraßen wurde das Bauwerk „Leineflutbrücke Burgstemmen im Zuge der B1“ nachgerechnet und auf den baulichen Zustand untersucht. Das Ergebnis zeigte, dass das Bauwerk in seiner Tragfähigkeit erheblich eingeschränkt und ein Ersatzneubau bis Ende der Restnutzungsdauer in 2025 notwendig ist.

Da ein vollständiger Ersatzneubau des Bauwerks erst ist im Zuge der geplanten Ortsumgehung geplant ist, war ein temporärer Ersatzneubau des Überbaus notwendig, der auf den vorhandenen Unterbauten aufgelagert werden sollte.

Für den Ersatzneu wurde ein 3-feldiges Bauwerk gewählt. Der Unterbau ist ein Verbundquerschnitt als Verbund-Fertigteil-Träger. Die Brücke hat eine lichte Weite von 35,41 m.

Seit Ende November 2019 läuft die Sanierung der Brücke, die ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert stammt. Ende August herrschte Hochbetrieb auf der Baustelle, denn 15 Trägerelemente als Stahlbetonverbund mit einem Gewicht von 9 bis 13 Tonnen wurden vor Ort montiert.

Im Oktober 2020 soll die Brücke fertig gestellt und der Verkehr wieder frei gegeben sein.

Emch+Berger führt im Auftrag des regionalen Geschäftsbereiches Hannover der Niedersächsischen Straßenbauverwaltung die örtliche Bauüberwachung und Schlussrechnungsprüfung durch.